Fünf Jahre Therapie von Impfschäden, ein Erfahrungsbericht

Fünf Jahre Therapie von Impfschäden, ein Erfahrungsbericht

Es war das Frühjahr 2021, als zum ersten Mal Patienten in meine Praxis kamen, die unmittelbar nach ihrer Impfung gegen Corona massive Beschwerden bekommen haben. Seit dieser Zeit, also inzwischen seit mehr als fünf Jahren, betreue ich regelmäßig Patienten, die an den Folgen dieser Impfung leiden und teilweise schwere bis schwerste Gesundheitseinschränkungen haben. Inzwischen kontaktieren mich Geschädigte aus ganz Deutschland und dem umliegenden Ausland.

 

Anzahl der Betroffenen und bisherige Erfolge

Mittlerweile habe ich etwa 500 bis 600 dieser Betroffenen kennengelernt, die Diagnostik durchgeführt und ihnen anschließend therapeutische Vorschläge gemacht, stets anhand meines Wissens und der von mir gelesenen Studien zu dem Thema. Die Anfrage nach Terminen in meiner Praxis ist sehr groß, sie übertrifft bei weitem meine Kapazitäten, sodass es inzwischen leider eine Wartezeit von mehr als sechs Monaten für einen Termin in meiner Praxis gibt.

Im Ergebnis kann man sagen, dass nach meiner Schätzung etwa 50-60% von der Diagnostik und Therapie profitieren und sich ihr Beschwerdebild langsam aber stetig bessert. Es gibt sogar einige Patienten, bei denen die Besserung relativ schnell auftritt und die bereits nach einem Jahr wieder ihrer Arbeit nachgehen können. Leider gibt es aber auch Patienten, bei denen ich nicht so erfolgreich bin, wobei die Gründe dafür sehr vielfältig sind, wie ich noch erläutern werde. Bei etwa 20% bleibt der Zustand stabil, aber auf sehr niedrigem Niveau. Die Beschwerden sind weiter vorhanden und es kommt nur hier und da zu besseren Tagen. Bei weiteren 20% ist es leider so, dass sich die Situation weiter verschlimmert und einige Patienten dann irgendwann auch den Freitod gewählt haben.

Diese Patienten haben zumindest zum jetzigen Zeitpunkt einen Dauerschaden und es gibt keine gesicherten und wegweisenden Befunde oder Fakten, die mir erlauben zu sagen, wann sich dieser Zustand wieder bessern wird. Grundsätzlich glaube ich jedoch aufgrund meines Wissens um die Pathophysiologie des Impfschadens und der Erfahrungen bei der bisherigen Behandlung, dass noch eine Besserung möglich ist, wobei sich die Frage natürlich stellt, wann das geschehen wird.

 

Pathophysiologie des Impfschadens

Soweit bisher bekannt, kommt die Hauptpathologie über die Spikewirkung zustande. Inwieweit Lipidnanopartikel (LNP), Verunreinigungen oder Krebspromoter, die in den Impfflaschen nachgewiesen wurden, eine Rolle spielen, ist noch nicht geklärt. Nach meinem Verständnis machen LNP einen Sofortschaden (zur Myokarditis durch LNP gibt es einige gute Studien oder Berichte), während durch Verunreinigungen eher ein Spätschaden zu erwarten ist, wobei unbekannt ist, ob und wann.

Spikeproteine können in Zellen einwandern, diese zerstören oder zumindest eine schwere entzündliche Reaktion auszulösen. Die ersten Zellen, die der Spikewirkung ausgesetzt sind, sind die Zellen der Blutgefäße, also die Endothelzellen. Demzufolge ist eine Endotheliitis auch fast regelhaft nach Impfung zu erwarten und bei der kapillarmikroskopischen Untersuchung auch zu sehen. Dies führt in Verbindung mit den auch ebenso häufig auftretenden Mikro-Thrombosen, sogenannten Microclots, zu einer massiven Unterversorgung des Körpers mit Sauerstoff und Nährstoffen und wegen fehlender Abbaumöglichkeiten zu einer Zellvergiftung.

Genau hier liegt die Ursache der massiven und oft unspezifischen Beschwerden der Betroffenen, die man fast nie einer bekannten Krankheit zuordnen kann, so dass die Geschädigten fast immer in die Psycho-Ecke geschoben werden und ihnen eine Somatisierungsstörung, eine Depression oder ähnliches angedichtet wird, was aber keinesfalls der Realität entspricht,

 

Verlauf eines Impfschadens

Der Sofortschaden

Ein großer Teil der Betroffenen, vor allem derjenigen, die schon 2021 und 2022 zu mir gekommen sind, hatten sehr schnell Beschwerden, oft innerhalb weniger Tage oder Wochen nach Impfung. Dies nenne ich einen Sofortschaden, der nach meinen Erfahrungen etwa 50% der Betroffenen betrifft. Dabei können die Beschwerden sofort mit maximaler Intensität einsetzen, sich aber auch innerhalb weniger Wochen bis zum Unerträglichen steigern.

Der verzögerte Schaden

Später, und vor allem in der letzten Zeit zunehmend, stellen sich Patienten vor, bei denen sich die oft schon früh vorhandenen Unpässlichkeiten, die man auch nicht gleich der Impfung zugeordnet hat, nahezu unmerklich steigern, bis ein Ausmaß erreicht ist, welches die Patienten dann zum Arzt treibt, der ab dann aber bei weiter zunehmender Intensität regelmäßig aufgesucht wird. Dabei sehe ich nicht selten, dass zwischen Impfung und Auftreten der massiven Beschwerden durchaus 12, ja auch 24 Monate oder mehr vergehen können.

Ein großer Teil dieser Betroffenen berichtet mir auch, dass sich die Beschwerden erst nach einer Corona-Infektion massiv verschlimmert hätten oder in einigen Fällen auch erst danach aufgetreten seien. Daraus lässt sich aber keinesfalls der heute oft gern gezogene Schluss ableiten, dass also die Beschwerden von der Infektion ausgelöst worden sind. Vielmehr ist es so, dass der subklinische Schaden, den die Impfung verursacht hat, erst durch die Infektion objektivierbar und von den Patienten gespürt wurde. Die Infektion ist quasi der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Es gibt Studien, die nahelegen, dass das Auftreten von Beschwerden nach einer Corona-Infektion bei Geimpften immer auch auf die Impfung selbst zurückzuführen ist.

Dazu kommt, dass man sich impfen lässt, um vor einer Erkrankung geschützt zu sein. Dies ist das Mantra, was seit Jahrzehnten bei jeder Impfung den Patienten mitgeteilt wird. Wenn dann nach einer Impfung trotzdem eine Infektion auftritt, ist das bereits ein Impfschaden und kann im ICD-Code auch entsprechend verschlüsselt werden. Die dem Impfschaden („Infektion nach Impfung“) folgenden Beschwerden sind dann zwangsweise ebenfalls als Impfschaden anzuerkennen.

 

Psyche der Betroffenen

Zunächst muss man feststellen, dass fast alle Betroffenen, die meine Praxis aufsuchen, in einem schwer depressiven oder mutlosen Zustand sind. Dieser Zustand ist jedoch nicht – und das ist ganz wichtig – die Ursache ihrer Beschwerden, sondern die Folge.

Viele meiner Betroffenen leiden schwerst unter den Folgen dieser Impfung. Und fast alle berichten mir, dass sie bereits zahlreiche Ärzte aufgesucht haben und diese Ärzte sie fast immer nicht ernst genommen haben, ihre Beschwerden bagatellisiert haben oder diese sogar auf die Psyche geschoben haben. Dann werden klassische Diagnosen wie posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen, somatoforme Schmerzstörungen und ähnliches in den Raum geworfen, die den Beschwerden der Patienten nicht gerecht werden und die die Patienten einseitig stigmatisieren.

Dass die Betroffenen dann irgendwann völlig verzweifelt sind und aufgrund dessen natürlich auch eine negative Stimmungslage im Sinne einer Depression oder Angsterkrankung bekommen, ist für mich nur zu verständlich.

 

Einstellung der Betroffenen

Zu meiner Überraschung kommen nicht alle Betroffenen in meine Praxis mit dem Ziel, wieder gesund zu werden. Einem Teil der Betroffenen geht es hauptsächlich darum, dass der Impfschaden anerkannt wird, sie wünschen sich demzufolge von mir hauptsächlich Untersuchungen, um dem Impfschaden eine gewisse Objektivität zu verleihen. Es gibt sogar Patienten, die mich unmittelbar beim ersten Kontakt gleich nach diesem Beweis fragen.

Das verwundert mich ein bisschen, muss ich aber so zur Kenntnis nehmen, da jeder Mensch sein Leben auf seine eigene Weise gestalten muss. Nach Durchführung der Diagnostik, Aufstellung der Diagnosen und einer anschließenden Therapieempfehlung höre ich von diesen Betroffenen dann meist nichts mehr oder erst dann wieder etwas, wenn es eine Anfrage eines Versorgungsamtes oder eines Sozialgerichtes gibt.

Der weitaus größere Teil der Patienten, die wegen Impfschaden zu mir kommen, kommt jedoch mit dem dringenden Wunsch einer deutlichen Verbesserung der Beschwerden und somit der Lebensqualität. Ihre Sehnsucht ist die Rückkehr in die Gesellschaft, Teilnahme am Leben und Wiederaufnahme des Berufs.

Diese letztere Gruppe von Betroffenen kann ich in drei Untergruppen aufteilen.

Informationssammler

Die Betroffenen dieser Gruppe gehen von Arzt zu Arzt und von Heilpraktiker zu Heilpraktiker, holen sich bei jedem dann so viele Informationen, wie sie bekommen können und versuchen dann mit einer Mischung aus all diesen Ratschlägen ihren Impfschaden selbstständig zu behandeln. Der Grund für dieses Verhalten kann sehr vielfältig sein, es kann ein genereller Vertrauensverlust gegenüber Heilenden sein, es kann auch die Überzeugung sein, dass man sich selbst am besten einschätzen und somit auch therapieren kann.

Manche der Betroffenen sehe ich dann nach langer Zeit wieder, z.B. nach 12 oder 18 Monaten, weil sie erneut von mir einen Rat wünschen.

Aufgrund der in der Regel seltenen Kontakte zu diesen Patienten kann ich nicht beurteilen, wie hoch der Prozentsatz derer ist, die eine deutliche Besserung ihrer Beschwerden erreichen.

 

Verängstigte Patienten

Aufgrund ihrer Grundeinstellung oder auch der negativen Erfahrungen durch die Corona-Impfung gibt es eine Reihe von Patienten mit starken Ängsten. Dies führt dazu, dass sie sogar Angst vor den Nebenwirkungen von Nahrungsergänzungsmitteln haben, und darüber hinaus jede negative Veränderung Ihres Krankheitsbildes stets der Therapie, aber nicht der Grundkrankheit zuordnen. Dadurch brechen sie Therapieversuche oft schnell wieder ab, was dazu führt, dass die Chancen, eine Verbesserung zu erzielen, deutlich verringert sind.

Manche lehnen auch bestimmte Therapien mit der Begründung ab, man habe im Internet gelesen, dass diese gefährlich sei. Bei manchen der Betroffenen kann man mit zeitintensiver Erklärung der Zusammenhänge erreichen, dass sie die Therapie wieder aufnehmen, bei vielen anderen ist die Angst jedoch so ausgeprägt, dass eine Therapie fast unmöglich wird.

Zumindest in meinem Patientengut liegt die Rate der erfolgreichen Therapien (mindestens deutliche Besserung der Beschwerden) in dieser Gruppe unter 10%.

 

Vertrauende Patienten

Diese Patienten kommen mit der Einstellung zu mir, dass sie alles unternehmen wollen, um möglichst schnell wieder gesund zu werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie meine Therapieempfehlungen eins zu eins umsetzen und oft von sich aus darauf drängen, möglichst noch mehr zu unternehmen. Ihr erstes und vorderstes Ziel ist, so schnell wie möglich wieder gesund zu werden.

Hier habe ich die höchste Erfolgsquote, vielen der Betroffenen geht es aufgrund der Therapie nach einiger Zeit deutlich besser als beim Erstkontakt. In dieser Gruppe ist naturgemäß die Erfolgsrate (deutliche Besserung) am höchsten, ich schätze diese hier bei 60-80%

 

Körperliche Beschwerden

Die körperlichen Beschwerden, die mir Impfgeschädigte beim Erstgespräch in meiner Praxis schildern, sind sehr vielfältig. Am häufigsten kommen Fatigue-Syndrome, chronische nicht therapierbare Schmerzen und neurologische Beschwerden wie Kribbeln, Taubheitsgefühle, Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten und ähnliches vor.

Sehr häufig sind auch Störungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie zum Beispiel Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, starke Blutdruckschwankungen mit Ohnmachtsanfällen, Atemstörungen und Druck auf der Brust.

Oft wird auch über Hautveränderungen berichtet, wie zum Beispiel Verlust des Bindegewebes, Flecken auf der Haut, Hautrötungen, allergische Reaktionen auf der Haut, verändertes Wachstum der Haare und ähnliches.

Aber auch gastrointestinale Beschwerden wie ständige Übelkeit, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Durchfälle, Verstopfung, Bauchschmerzen sowie Störungen beim Wasserlassen und der Sexualität werden berichtet.

 

Wie weit geht die Besserung

Das ist sehr unterschiedlich. Es gibt tatsächlich eine Reihe von Patienten, die nahezu wieder ein normales Leben führen können, ihrer Arbeit nachgehen und im Alltag nur unwesentlich und nur bei forcierter Anstrengung beeinträchtigt sind.

Bei vielen Menschen ist es auch so, dass sich ihr Zustand auf deutlich höherem Niveau stabilisiert, dass sie deutlich weniger Beschwerden haben, ihre Schmerzen verlieren, ihre Fatigue zurückgeht, wobei viele Menschen dann wieder zumindest in Teilzeit beruflich tätig sein können.

Es gibt allerdings auch Patienten, bei denen die Therapie nicht funktioniert und die weiterhin die gleichen Beschwerden haben wie vor der Therapie. Ursache ist hier nicht selten die weiterhin vorhandene Produktion von Spike-Proteinen in den Zellen der Betroffenen, wodurch jede Heilung oder Besserung torpediert wird.

Wichtig ist auf jeden Fall zu erwähnen, dass, wenn eine Besserung auftritt, diese immer in Wellenformen verläuft. Dies bedeutet, dass es nicht langsam aber stetig bergauf geht, sondern dass es immer Phasen deutlicher Besserungen gibt, denen dann allerdings nicht selten kleinere oder größere Rückschläge folgen. In solchen Fällen sollte man sich nicht entmutigen lassen und schon gar nicht auf die Idee kommen, dass die Therapie die Ursache ist. Da schon die Krankheit an sich in Wellen verläuft (man hat ja immer bessere und schlechtere Tage), wird auch der Weg zur Gesundung nicht geradlinig, sondern ebenfalls in Wellen verlaufen.

Wichtig erscheint mir auch der Hinweis, dass alle Therapieversuche vorübergehend zu einer Verschlimmerung führen können. Man sollte bedenken, dass der Organismus durch die schlechte Durchblutung und Sauerstoff-Versorgung vergiftet ist, und bei der Wiederherstellung der Durchblutung diese Gifte zunächst freigesetzt werden, um sie dann aus dem Körper über Niere oder Leber/Galle/Darm auszuscheiden. Diese Phase der Freisetzung von Giften kann vorübergehend Beschwerden auslösen oder verschlimmern, sollte aber nicht länger als ein bis zwei Wochen dauern. Es lohnt sich also meist, hier durchzuhalten!

 

 

Kann man einen Impfschaden beweisen

Einen Vollbeweis eines Impfschadens kann man nur bei Toten auf dem Obduktionstisch führen. Jedoch ist es sehr oft möglich, einen sehr wahrscheinlichen Zusammenhang zwischen geklagten Beschwerden und den Impfungen durch die bei uns bestimmten Laborwerte und Kenntnis der umfangreichen wissenschaftlichen Literatur herzustellen.

Das reicht nach meiner Einschätzung aus, um diesen Patienten einen Impfschaden zu bescheinigen, und wer wie ich die Datenlage zu Schäden der Corona-Impfungen kennt, wer sich dazu die Mühe macht, die Krankengeschichte der Betroffenen entsprechend zu analysieren, wird unweigerlich zur gleichen Erkenntnis kommen wie ich.

Dass es vor Behörden und Gerichten trotzdem immer noch sehr schwierig ist, einen Impfschaden anerkannt zu bekommen, liegt vor allen Dingen daran, dass die von dort beauftragten Gutachter in der Regel die Datenlage zu Schäden der Corona-Impfungen nicht kennen und darüber hinaus geneigt sind, die Beschwerden des Patienten wegen der oft unspezifischen Symptome in einen psychiatrischen Zusammenhang zu setzen, damit dem Patienten eher eine Depression bescheinigen als einen Impfschaden.

Darüber hinaus ist es so, dass bis vor kurzem alle Behörden und Gerichte sich reflexartig immer auf die Aussagen des Paul-Ehrlich-Instituts verlassen haben, obwohl inzwischen längst nachgewiesen ist, wie schlampig diese Behörde gearbeitet hat und wie wenig sie wirkliches Wissen um die Nebenwirkungen der Corona-Impfung veröffentlicht hat. Dem hat jedoch vor kurzem der Bundesgerichtshof in einem Urteil einen Riegel vorgeschoben, sodass jetzt die Chancen für die Anerkennung eines Impfschadens in Deutschland gestiegen sind.

 

 

Das Beitragsbild oben zeigt einen Bären beim Lachsfang an einem Wasserfall in Alaska. Es spiegelt ein wenig die Situation der Betroffenen wider. Wer es an den Bären vorbei schafft, den Wasserfall hochzuspringen, hat gute Chancen auf Genesung. Aber der Weg ist anstrengend, kein Lachs schafft es beim ersten Versuch. Aber kein Lachs gibt auf! © 2026 by Ralf Tillenburg


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